Der Krieg endet nicht dort, wo Waffen schweigen.
Er beginnt dort, wo niemand hinsieht.
Die Ukraine ist heute das weltweit am stärksten von Landminen und UXO (nicht explodierte Kampfmittel) betroffene Land.
Seit 2022 stehen über 40.000 zivile Opfer im Zusammenhang mit explosiven Kriegsresten.
Rund 139.000 km² gelten als potenziell kontaminiert – eine Fläche größer als viele europäische Staaten.
Diese Gefahr verschwindet nicht mit einem Waffenstillstand.
Sie bleibt. Im Boden. Im Alltag. Im Leben der Zivilbevölkerung.
EINORDNUNG
Ich habe diese Realität selbst erlebt. Nicht aus Berichten. Nicht aus Statistiken. Sondern vor Ort.
UXO und Minen verändern Verhalten, Entscheidungen – und Denkweisen. Wege werden gemieden. Felder bleiben unbestellt. Spielplätze werden zu Gefahrenzonen.
Besonders betroffen sind Kinder. Und genau hier wird aus Zahlenschätzung ein persönliches Schicksal.
Wenn explosive Überreste bleiben, bleibt der Krieg. Nicht an der Frontlinie – sondern mitten im zivilen Leben.
AUSBLICK 2026
2026 möchte ich genau in diesem Bereich vor Ort unterstützen. Nicht abstrakt, sondern konkret. Nicht symbolisch, sondern wirksam.
Drei Dinge, auf die wir jetzt achten müssen:
- Minenräumung entscheidet über Zukunft – nicht nur über Sicherheit
- Kinderschutz und Aufklärung sind keine Begleitmaßnahmen, sondern Kernfragen
- Jeder geräumte Quadratkilometer ist ein Stück zurückgewonnener Frieden
KRITIS-Bund blickt dorthin, wo Risiken unsichtbar sind –
aber ihre Folgen real.






