Technische Defekte, Kaskadenausfälle kritischer Infrastrukturen, Cyberangriffe oder hybride Bedrohungen können innerhalb kürzester Zeit zu Lagen führen, in denen staatliche Handlungsfähigkeit, Versorgungssicherheit und öffentliche Ordnung massiv unter Druck geraten.
Katastrophenschutz bedeutet deshalb mehr als Reaktion. Er beginnt lange vor dem Ereignis – mit Analyse, Vorbereitung, klaren Strukturen und belastbaren Abläufen. Wenn Systeme fallen, entscheidet Vorsorge darüber, ob eine Gesellschaft handlungsfähig bleibt oder in den Krisenmodus abrutscht.
Der KRITIS-Bund betrachtet Katastrophenschutz nicht isoliert, sondern als Schnittstelle zwischen kritischen Infrastrukturen, Staat, Einsatzkräften und Bevölkerung.

